detektei bielefeld

Bielefeld ist eine kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Detmold im Nordosten Nordrhein-Westfalens. Mit knapp 325.000 Einwohnern ist sie die größte Stadt der Region Ostwestfalen-Lippe und gilt als deren wirtschaftliches Zentrum.

 

Die erste Erwähnung als Stadt stammt aus dem Jahr 1214. Die Bewohner der am gleichnamigen Gebirgspass des Teutoburger Waldes gelegenen Stadt hatten die Aufgabe, die Herrschaft in der Grafschaft Ravensberg und über die hier verlaufenden Handelswege zu sichern. Gleichzeitig sollte sie als Kaufmannsstadt die Wirtschafts- und Finanzkraft der Grafschaft erhöhen, deren Hauptort sie wurde. Die Universitätsstadt ist überregional durch die diakonische Einrichtung Bethel und durch ihre Fußballbundesligamannschaft Arminia Bielefeld bekannt. Bielefeld war lange Zeit das Zentrum der Leinenindustrie. Heute ist die Stadt vor allem Standort der Nahrungsmittelindustrie, von Handels- und Dienstleistungsunternehmen, der Druck- und Bekleidungsindustrie und des Maschinenbaus.

 

Geografische Lage

Sparrenburg

Bielefeld besitzt eine ausgeprägte landschaftliche Vielfalt, die in drei unterschiedliche Naturräume zu unterteilen ist. Der Norden und Nordosten einschließlich des Stadtzentrums ist in die Hügellandschaft der Ravensberger Mulde eingebettet. Unmittelbar südlich schließt sich der Gebirgszug des Teutoburger Waldes an, der Bielefeld von Westnordwest nach Ostsüdost durchzieht. Eine wichtige Verkehrsader war seit jeher der Bielefelder Pass, von dem aus sich der Stadtbezirk Gadderbaum mit Bethel in die Seitentäler hinein erstreckt. Weiter im Süden und Südosten bildet die Senne den dritten Naturraum mit den Stadtbezirken Brackwede, Senne und Sennestadt.

 

Die nördlichen Stadtteile Bielefelds liegen in einer sanft welligen Landschaft des Ravensberger Hügellandes mit Feldern, Wiesen, Bächen sowie kleinen Flüssen. Hier befindet sich der künstlich angelegte Obersee, der die größte Wasserfläche der Stadt darstellt und zur Regulierung des Johannisbaches angelegt wurde. Der nordöstliche Teil der Stadt entwässert über die Aa in die Weser, während das Wasser aus dem südwestlichen Teil der Ems zufließt. Die Wasserscheide bildet der fast völlig bewaldeten Höhenzug des Teutoburger Waldes. Er dient als Naherholungsgebiet für die Bevölkerung der Großstadt. Durch den Teutoburger Wald führen zahlreiche Wanderwege inmitten des Bielefelder Stadtgebiets. Der bekannteste unter ihnen ist der Hermannsweg, der vom Hermannsdenkmal bei Detmold zur Sparrenburg führt. Die südlich des Teutoburger Waldes liegende Senne ist aus eiszeitlichen Sandablagerungen entstanden, von deren Heideflächen nur noch Reste im Stadtgebiet von Bielefeld erhalten sind. Heute wird dieses Gebiet von Äckern, Grünland und kleinen Wäldern, jedoch auch von Trockenrasen, Bruchwäldern und Feuchtwiesen geprägt.

 

Der höchste Punkt im Stadtgebiet befindet sich auf der Bergkuppe Auf dem Polle in Lämershagen auf 320 m ü. NN, der niedrigste in Brake an der Aa zur Grenze nach Herford mit 71 m ü. NN. Das Rathaus liegt auf einer Höhe von 114 m. Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets beträgt in Nord-Süd-Richtung 22 und in West-Ost-Richtung 19 km.[5] Das Höhenprofil von Bielefeld weist somit zwei grundsätzliche Gebiete aus, das hügelige Gebiet des Ravensberger Berglandes im Norden und die flacheren Gebiete der Westfälischen Bucht im Süden.

 

Die nächstgelegenen Großstädte sind Hannover (100 km nordöstlich), Osnabrück (45 km nordwestlich), Münster (65 km westlich), Hamm (60 km südwestlich) und Paderborn (40 km südöstlich). Bielefeld liegt damit in einem Verdichtungsgebiet das sich entlang der Entwicklungsachse Autbahn A2 von Gütersloh über Bielefeld, nach Herford und Minden entwickelt.

 

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